Berliner Morgenpost

„Famose musikalische Hommage…viele Steilvorlagen für gewitzte Kapriolen des Orchesters… wenn er (Paul Holzmann) mit schmelzendem Bariton Franz Grothes frech-frivole Schlager intoniert, schwelgt das Publikum“

FAB Berlin

„Eine witzige Truppe mit gnadenlosem 20er-Jahre-Esprit!“

Süddeutsche Zeitung

„Ausgestattet mit Tuba, Klavier, zwei Violinen und Gesang interpretieren die vier Berliner mit viel Spielwitz allseits bekannte Evergreens, beschwingte Walzer, Shimmys, Ragtime oder Standards von Irving Berlin.“

Tagesspiegel

„Vor allem aber trifft das Casanova Society Orchestra den richtigen Ton.“

Berliner Zeitung

„Bei der Premiere war das Publikum begeistert: Der stürmische Applaus wollte nicht enden.“

Münchner Merkur 2025

Verschwundene Sterne leuchten hell auf

Die Dunkelheit der 30er Jahre hat die Revue „Verschwundene Sterne“ im Kleinen Theater Haar mit Musik aus den Goldenen Zwanzigern aufgehellt.

Eine Erinnerungsrevue hat die schönsten Lieder der 20er Jahre und ihre Geschichte aufleben lassen. Anlass für das Konzert am Freitagabend war der heutige Holocaustgedenktag.

Das Jugendstilhaus mit seiner hundertjährigen Geschichte bot das passende Ambiente für die Erinnerungsrevue. Das Casanova Society Orchester um Sänger Andreas Holzmann beleuchtete einzelne Schicksale von Stars der Goldenen Zwanziger, die in der NS-Zeit in Vergessenheit gerieten. Die Idee, die Sterne wieder leuchten zu lassen, hatte Bariton Andreas Holzmann in Zusammenarbeit mit Autor Tom van Hasselt. „Je tragischer die Geschichte, desto weniger kennt man die Namen“, sagt Holzmann: Jeder kenne das Lied „Mein kleiner grüner Kaktus“, aber keiner weiß, wer es komponiert hat.
Zwischen Spaß und Bitterkeit
Dem siebenköpfigen Ensemble gelang es, diese Sterne wieder sichtbar zu machen. Die Goldenen Zwanziger versetzten die Gäste in ein Wechselbad der Gefühle. Das Casanova Society Orchestra schenkte dem Publikum Erinnerungskultur, mit fröhlicher Unterhaltungsmusik und lustigen Anekdoten, regte aber auch mit berührenden Geschichten und Liedern zum Nachdenken an.
Anstelle des sonst einsetzenden Applauses herrschte nach dem Buchenwaldlied bedrückende Stille im Saal. Ein Musiker, mit dem Namen Fritz Löhner-Beda, hatte 1938 den Text des Liedes geschrieben, nachdem er ins KZ Buchenwald gebracht wurde. Der ebenfalls deportierte Hermann Leopoldi komponierte die Melodie dazu.
Beschwingt wurde es im Saal, als ein weiterer Stern namens Siegfried Translateur, vertreten durch das Orchester, die Leute zum Mitpfeifen animierte. Der „Sportpalastwalzer“ ist eher vom Sechstagerennen bekannt. Doch kaum jemand weiß, dass der Walzer mit der Erkennungsmelodie und dem viermaligen Klatschen im Wiener Prater entstanden ist. Weil Translateur Halbjude war, wurde das Lied ab 1934 verboten.
Die Komponisten kennt kaum noch jemand
Weitere Nonsens-Schlager mit Freude am Wortwitz begeisterten das Publikum. Bekannte Lieder der Zwanziger wie „Veronika der Lenz ist da“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“, aber auch „In der Bar zum Krokodil“ oder „Ich fahr mit meiner Klara in die Sahara“ transportierten Leichtigkeit. Die Leute kennen die meisten Lieder und haben sofort die Melodie im Kopf, aber die Urheber wurden vergessen. Die Aussage von Werner Richard-Heymann: „Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“, bestätigt dies. Wie ihm ging es vielen, die verbannt, verfemt, vergessen wurden.
Zauberhaftes Programm
Andreas Holzmann und seinem Ensemble war es ein Anliegen, hinter dem verdunkelten Himmel der NS-Zeit die Stars wieder ans Licht zu bringen. Die Darbietung beeindruckte durch hohe Sangeskunst, gepaart mit bezauberndem Flair. Neben den glamourösen Sängerinnen Sonja Firker und Ina Brox begleiteten vier Musiker den Conférencier Holzmann durch die musikalische Zeitreise. Nach zweieinhalb Stunden Showprogramm spielte das Orchester als Zugabe „Mein kleiner grüner Kaktus“. Das animierte nicht nur die Gäste zum Trällern. Jetzt war es auch Zeit, das Geheimnis zu lüften, von wem der Schlager denn nun ursprünglich stammt: Bert Reisfeld und Rolf Marbot waren die Komponisten und Urheber, nicht Otto oder die Comedian Harmonists.

NWZ online 2025

Casanova Society Orchestra entführt Emden zum Jahreswechsel in die 1920er-Jahre

Das Casanova Society Orchestra aus Berlin begeisterte mit einem mitreißenden Programm mit Musik der 1920er-Jahre im Festivalhaus am Wall in Emden.

Wer am Silvestertag nach einem heiteren Kulturprogramm zum Jahresabschluss suchte, war im Festivalhaus am Wall gut bedient. Dort gastierte das Casanova Society Orchestra – zehn Musikerinnen und Musiker aus Berlin, die mit ausgefeilter Moderation und musikalischem Geschick die 1920er-Jahre wieder aufleben ließen. Zwischen Pop-Ballade und Operette, zwischen Charleston und Walzer, zwischen Jazzstandard und Schellack-Schlager entfaltete sich ein bunter Reigen von Titeln, die zwischen den Kriegen entstanden sind – eine nur scheinbar Goldene Zeit, die aber nun mit Opulenz ihre Würdigung fand.
Dabei erwiesen sich die Musiker als Multi-Akteure. Sie moderierten, sangen, spielten jeder und jede mehrere Instrumente – und zeigten dabei viele Talente – gerade, was die stimmlichen Anlagen angeht. Andreas Holzmann wies als Conférencier, als Violinist, als Sänger und Tänzer ein großes Spektrum auf. Er tanzte mit einer Zuschauerin den „Schieber-Max“, lehrte von der Bühne herab mit gymnastischer Intensität und viel Überzeugungskraft den Charleston, sodass große Teile des Publikums mitmachten, regte – in dezenter Weise – zum Mitsingen an und war, kurz gesagt, in allen Sätteln gerecht. Auch seine Bühnenpartnerin Sarah zog er mit in den Sog. Sie aber zeigte seinem Charme gegenüber durchaus Widerstand – und das mit Freude.
Passende Kleidung
Musik der 1920er – dazu gab es die passende Kleidung. Frack, Smoking, funkelnde Abendkleider, glitzernde Stirnbänder. Ein Bühnenbild war da nicht nötig. Es genügten kleine Requisiten: ein Stock, ein Rucksack, ein Zylinder – schon setzte die Illusion im Kopf das entsprechende Bild zusammen. „Puttin on the Ritz“ (ankleiden für den Besuch im Nobelhotel Ritz) war also schon mal umgesetzt. Doch „Frauen sind keine Engel“ musste man hörend zur Kenntnis nehmen, gefolgt von der Frage „Hast Du schon von mir geträumt“? Möglich, denn „I could give you love, Baby“ – lautete das Versprechen, ehe „Der blaue Engel“ bekannte: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.
Ein Berlin-Medley eröffnete den zweiten Tel des Abends, der mit dem Hot-Jazz-Stück „Stampede“ von Fletcher Henderson eine rasante Fortsetzung nahm. Im Finale bekundeten die Instrumentalisten und Sänger, dass der Mensch „in der Nacht nicht gern alleine“ sei und dass „Ein Freund, ein guter Freund“ natürlich das Beste ist, das es auf der Welt gibt.
Andere Art der Jahresend-Stimmung
Damit ging dann ein Abend zu Ende, der auf eine etwas andere Art für Jahresend-Stimmung sorgte. Das Publikum zeigte sich begeistert – nicht einheitlich, aber der zweite Teil überzeugte auch die Skeptiker. Im nächsten Jahr, so merkte die Chefin von Kulturevents, Kerstin Rogge-Mönchmeyer, an, soll das Silvesterkonzert allerdings wieder „klassisch“ werden.

www.hofheim.de 2024

Gelungene Veranstaltung: Seniorenkonzert in der Stadthalle

Mitte April wurden Besucherinnen und Besucher des Seniorenkonzertes in der Hofheimer Stadthalle in die „Goldenen Zwanziger“ zurückversetzt. Da begeisterte nämlich das Casanova Society Tanzorchester aus dem berühmten Berliner Hotel Adlon die Anwesenden mit einer musikalischen Revue, die einer kleinen Zeitreise gleichkam.

Über 500 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung zum Frühjahrskonzert gefolgt und genossen die charmante, musikalische Darbietung der Künstler mit Evergreens wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Puttin on the Ritz“.
Bürgermeister Christian Vogt freute sich über die gelungene Veranstaltung der städtischen Seniorenberatung und über die zahlreichen Gäste. In seiner Begrüßung richtete er seinen Dank auch an die Mitglieder der SeniorenNachbarschaftsHilfe, die an diesem Nachmittag den Garderobendienst in der gut gefüllten Stadthalle übernommen hatten.

Wolfsburger Nachrichten 2022

Ein Tanzorchester entführt Wolfenbütteler Publikum in die 20er
„Casanova Society Orchestra“ war zu Gast im Lessingtheater. Die Musik war vielseitig von Schlager bis hin zu Jazz und Samba.

Wie sich die Zeiten ändern. Schon zu Beginn der Pandemie sollte das „Casanova Society Orchestra“ in Wolfenbüttel auftreten. „Das Konzert ist ausgefallen – wegen zwei Verdachtsfällen im Umland von Wolfenbüttel“, sagt Sänger, Geiger und Moderator Andreas Holzmann. Nun gibt es einen Corona-Fall in der Band selbst. Sie kann trotzdem im Lessingtheater auftreten. Nur eben zu acht statt zu neunt. Das Tanzorchester aus Berlin schafft es jedoch auch ohne neunten Mann, das Publikum zum Mitschunkeln zu bekommen
Die goldenen 20er sind ihr Thema. Die lassen sie in Frack, Zylinder und Glitzerkleid und mit Geigen, Trompete, Klavier, Klarinette, Saxophon, Schlagzeug und Kontrabass und auch A-capella zum Leben erwachen lassen.
Die Moderation wirkt teilweise zu glatt
Den Rahmen dazu bildet nach dem Lied „Puttin on the Ritz“ die Frage, welchen ihrer Bandkollegen Sängerin und Geigerin Sonja Firker nach dem Konzert mit in ihr Hotelzimmer im Ritz nehmen wird. Die Geschichte sorgt für einige Lacher, wirkt aber an vielen Stellen zu glatt und einstudiert, selten spontan.
Sonst bietet die Moderation viele interessante Fakten zu den Liedern. Und die sind ein bunter Mix, auch über die 20er-Jahre hinaus. „Mein kleiner grüner Kaktus“ – eigentlich „J’aime une Tyrollienne“ steht ebenso auf dem Programm wie „Nur nicht aus Liebe weinen“ von Zarah Leander und „Are You Lonesome Tonight“. Happy Feet“ und „Schiebermax“ finden ihren Platz ebenso wie unbekanntere Lieder.
Das Publikum geht mit
Von Genregrenzen lässt die Band sich nicht einschüchtern und spielt alles von Schlagern über Swing und Jazz bis hin zu Samba – und legt hier und da eine Tanzeinlage ein
Bei den schmissigen Songs klatscht das Publikum mit. Bei den bekannten Liedern singt es sogar, oft ohne Aufforderung. Und bei den ruhigen sieht man verträumte Gesichter, von Menschen, die von goldenen Zeiten träumen.

Thüringer Allegmeine 2021

Im Arnstädter Theater zurück in die goldenen 20er
Das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin nimmt das Publikum im Arnstädter Theater mit auf Reisen in die Vergangenheit.
Mit Frack und Zylinder bekleidet betritt Paul Holzmann die Bühne. Eben so, wie man sich einen Musiker der goldenen Zwanziger vorstellt. Jene Epoche des unbeschwerten Feierns, als allerorten fröhliche Schlager erklangen und die Tanzwütigen die Nacht zum Tag machten, sollte im Theater im Schlossgarten in Arnstadt wieder auferstehen, mit dem „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin.
Gewidmet hat die siebenköpfige Formation ihr Konzert Franz Grothe, der zu den populärsten deutschen Komponisten und Dirigenten des 20. Jahrhunderts zählt. Hits wie „Es ist alles nur geliehen“ oder „In der Nacht ist der Mensch nicht gerne alleine“ finden den Weg ins Ohr des Publikums. Das Rezept des Programms ist einfach: Conferencier, Geiger und Sänger Holzmann sagt die Stücke mit witzigen Kommentaren an und performt dann als Frontmann seiner Truppe.
Gute Laune und frivole Sprüche auf der Bühne
Ein sechsköpfiges Salonorchester mit Klavier, Bass, Schlagzeug, Geige, Saxofon und Trompete spielt die alten Schlager durchaus in neuer Frische. Für die sorgte vor allem Geigerin Lisa Hansen als Blickfang mit langen Beinen und frivolen Sprüchen.
Holzmann und seine Musiker agieren locker auf der Bühne, wechseln von Lied zu Lied die Instrumente, zeigen sich harmonisch vereint und auf den Punkt genau. Beeindruckend gelingt es ihnen, die Vielfalt der deutschen Tanz- und Unterhaltungsmusik jener Zeit, die beeinflusst war von Jazz, Swing oder lateinamerikanischen Rhythmen, in die Gegenwart zu transferieren.
Sicher ist es bedauerlich, dass das Theater aktuell nur zur Hälfte gefüllt sein darf. Man kann sich vorstellen, wie begeistert die Stimmung bei vollem Hause gewesen wäre, laden die bekannten Melodien Grothes doch zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Trotzdem sprang der Funke schnell über. Schließlich sorgt die Truppe mit Esprit dafür, dass man den Alltag einfach mal vergessen kann.

Lippische Landes-Zeitung 2021

In der Konzerthalle leben die „Goldenen 20er“ wieder auf.
Rund 100 Besucher lassen sich vom „Casanova Society Orchestra“ in vergangene Zeiten entführen.
Frack, Fliege und Zylinder gehören zu den 1920er Jahren genauso wie Musik über die Liebe in vielen temporeichen Varianten. Das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin hat am Samstag bei einer musikalische Revue in der Konzerthalle mit Glitzer, Tanzeinlagen und ausgelassener Stimmung die „Goldenen 20er“ wieder aufleben lassen.
Die zweite Veranstaltung nach dem Corona-Lockdown und die erste mit milderen Regeln ist es für die Musiker gewesen, verriet Bariton und Sprecher Andreas Holzmann, der sich sehr über die Premiere in der Kurstadt freute. Diese Freude teilten mit ihm auch die knapp 100. Gäste, die mit reichlich Abstand in der Konzerthalle Platz gefunden hatten. 300 der sonst üblichen 1200 Plätze standen zur Verfügung. Zu Gast waren all diejenigen, die mit der Musik der 1920er in den nachfolgenden Jahren aufgewachsen sind und auf Feiern dazu getanzt haben. So auch Hannelore und Werner Kühn, die sich sehr über die wieder anlaufenden Kulturveranstaltungen freuten. „Wir sind jetzt so lange zuhause gewesen, da ist eine solche Veranstaltung eine willkommene Abwechslung, vor allem, wenn man sich dadurch in die eigene Jugend zurückversetzt fühlt“, waren sich die Eheleute einig.
Wäre der Tanz in den Reihen erlaubt gewesen, so hätten sicherlich einige Gäste kurzerhand
losgelegt. Wippend mit dem Fuß und im Rhythmus Hatschend konnten sie aber auch so die Lebensfreude durch ihre Adern fließen lassen.
Einfühlsam und stilsicher begeisterte das „Casanova Society Orchestra“ mit Tango, Rumba,
Foxtrott, Walzer und Paso Doble sowie mit teils fliegenden Wechseln zwischen Gesang und
Instrumenteneinlagen. Andreas Holzmann, selbst ernannter „charmanter Chef“, geleitete das Publikum durch den Abend, plauderte aus dem Nähkästchen und lieferte sich einen unterhaltsamen Schlagabtausch mit Violinistin Sonja Firker.
Obwohl es laut Holzmann die „Goldenen 20er“ in Deutschland außer in Berlin eigentlich gar
nicht gab, hatten die Musiker ein großes Paket mit deutschen Liedern dieser und der nachfolgenden Zeit geschnürt. „Mein kleiner grüner Kaktus“ stand ebenso auf der Liste wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“. Die Musiker gestalteten einen unterhaltsamen
Abend, bei dem sogar eine Jodel-Einlage von Holzmann nicht fehlen durfte.

Main Echo 2021

Casanova Society Orchestra entführt Elsenfelder Publikum in die »Goldenen Zwanziger«

Einen Konzertabend, der das Publikum in die »Goldenen Zwanziger« entführte, hat es am Samstag in Elsenfeld gegeben. Eigentlich war die Veranstaltung als Open-Air im Elsavapark in Elsenfeld angedacht gewesen, doch das unstete Wetter zwang das Casanova Society Orchestra aus Berlin dazu, ins Bürgerzentrum umzuziehen. Das Konzert war Teil des Kulturwochenherbsts des Landkreises.

Wer nur wegen der mitreißenden Musik kam, wurde überrascht. Denn Andreas Holzmann und seine Begleitkapelle sorgten nicht nur mit Musik für gute Laune, sondern auch mit witzigen Dialogen, mitreißenden Tanzeinlagen und schauspielerischem Können. Wurden die ersten Lieder noch mit verhaltenem Applaus belohnt, schaffte es Stefan Gort mit der Richtigstellung, dass wir nicht in Bayern, sondern in Unterfranken sind, für spontanen Applaus, begeisterte Rufe und Pfiffe.
Danach war das Eis eindeutig gebrochen und obwohl die Zuschauer wegen Corona auf ihren Plätzen sitzen bleiben mussten und auch nicht mitsingen durften, war die Stimmung ausgelassen. Dafür sorgten beliebte Klassiker aus den 1920er Jahren wie »Mein kleiner grüner Kaktus«, »Stampede« und »Schöner Gigolo, armer Gigolo«, die von wechselnden Sängern präsentiert wurden.
Das Besondere an diesem Orchester ist nämlich, dass nicht nur fast jeder mehrere Instrumente spielt, sondern auch singen kann. So gab es viele Duette mit Sonja Firker und Andreas Holzmann, aber auch Firker und Ina Brox sangen sich in die Herzen der Zuhörer. Brox, die eigentlich am Saxofon und der Klarinette brillierte, schaffte es mit einer herrlich verruchten Stimme, den Saal in ihren Bann zu ziehen, während Grot dies besser mit witzigen Sprach- und Gesangseinlagen schaffte.
Der dramatische Höhepunkt des Abends war ein trauriges, gefühlsbetontes Lied, das besonders die Frauen fast zu Tränen rührte. Mit »Benjamin, ich hab nichts anzuziehen« zeigte Firker nicht nur ihr musikalisches Können, sondern auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Dramatisch machte sie auf den Missstand ihres leeren Kleiderschrankes aufmerksam und erntete Lacher von den Männern sowie zustimmendes Nicken von den Frauen.
Kastagnetten und Jodeleinlage
Die musikalische Reise mit Frack, Charme und Zylinder entführte die Zuschauer mit Tango, Polka Marsch und Charleston in die glorreiche Zeit der eleganten Kleider und der geschmeidigen Bewegungen. Aber auch Kastagnetten und sogar eine Jodeleinlage durften an diesem Abend nicht fehlen.
Ein gelungenes Arrangement, das die sieben Vollblutmusiker dem Bürgerzentrum bescherten und ein Stückchen Normalität, nachdem sich nicht nur die Sänger gesehnt hatten, sondern auch das Publikum. Auch wenn es keine Pause und keine Möglichkeit gab, sich dem Orchester zu nähern, so sorgten doch die fröhlichen Lieder und Tanzeinlagen für eine heitere und ausgelassene Stimmung.
Kein Wunder also, dass nach dem letzten Lied »Ein Freund, ein guter Freund« lauthals nach einer Zugabe gerufen wurde. Gerne kamen die Künstler dazu erneut auf die Bühne, durften sie das doch zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder machen.

Lippische Landes-Zeitung 2019

Ensemble bringt die Goldenen Zwanziger zurück nach Bad Salzuflen
Das „Casanova Society Orchestra“ hat mit seiner Revue rund 150 Gäste im Kur- und Stadttheater begeistert. Das siebenköpfige Ensemble um Sänger und Conférencier Andreas Holzmann ließ am Samstagabend den Charme der „Goldenen Zwanziger Jahre“ aufleben. Mit Frack, Zylinder und Evergreens des Filmkomponisten Franz Grothe nahmen die Künstler das Publikum mit auf eine Zeitreise, die vom Klang der Tanzorchester über Schlager und Operette bis hin zum Jazz eine breite musikalische Palette abdeckte.
Franz Grothe (1908-1982) zählte zu den populärsten deutschen Komponisten und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Seit dem Durchbruch des Tonfilms komponierte er mehr als 1000 Melodien und Schlager, von dem das Programm im Stadttheater eine bunte Mischung bot. Grothes Titel sind zum Teil Evergreens und Ohrwürmer geworden und umfassen ein halbes Jahrhundert.
Den Titelsong „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, mit dem Marika Rökk (1913-2004) einst Karriere machte, erklang im Terzett. Er stammt aus dem Film „Die Frau meiner Träume“ (1944).
Andreas Holzmann steht Sonja Firker an der Geige in der Rolle der Lisa Hansen zur Seite. Als moderne Frau hat sie andere Ansichten über das Erobern und das Erobert-Werden als der in Frack und Zylinder auftretende Casanova. Mit Stimme und Geige musizieren beide um die Wette. Da wird charmant gesungen, zum Tanze geladen, verführt und gewitzelt.
Mit dem Song „So ein Kuss kommt von allein“ buhlen sie einander um die Gunst. Wer die erste Geige spielt, wird nicht ganz klar, denn Holzmann lässt sein Saiteninstrument auch wunderbar melancholisch mit dem Stück „Illusion“ singen. Sonja Firker verleiht dem Lied „Warum fuhr Columbus nach Amerika?“ solistisch viel Glanz, und ein Saxophon-Solo vermittelt den charmanten Drive der damaligen Zeit. Den Schlager „Hast Du schon einmal von mir geträumt?“ widmet Holzmann einer einzelnen Dame im 
Publikum, die nicht genannt werden will. Die Begleitkapelle begeistert mit Tangos, Paso Dobles, Rumbas, Foxtrotts und Walzern in perfekt zugeschnittenen Arrangements.
Holzmann und Sonja Firker harmonieren öfters im Duett. Mit dem Jodellied „Man darf nicht so schwarz seh’n“ beweisen sie, dass sie ihr Jodel-
Diplom bestanden haben. Der Marsch „Nur auf die Minute kommt es an“ von 1933 erhält in pointierter Inszenierung ein bedrohliches Antlitz und nimmt die bevorstehende Gleichschaltung der Nazis vorweg.
Neben Hits der 20er und 30er Jahre ist auch das „Lied vom Wirtschaftswunder“ vertreten, das durch den Kabarettisten Wolfgang Neuss bekannt geworden ist. Den Song „Es ist alles nur geliehen“ gab schon Heinz Schenk in der Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“ zum Besten, und der instrumentale Welthit „Mitternachtsblues“ macht einen Ausflug in den Jazz der 50er Jahre.
Das begeisterte Publikum entließ die Truppe erst nach mehreren Zugaben – darunter der Evergreen „Mein kleiner grüner Kaktus“.

Tanzball in Luckenwalde 2017

Casanova trifft Kaktus im Stadttheater
Vor ausverkauftem Haus spielte das „Casanova Society Orchestra“ am Freitagabend im Luckenwalder Stadttheater eine Revue der goldenen 1920er Jahre. Klassiker wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und damals angesagte Tanzmusik bestimmten das Programm.

Die Studiobühne des Luckenwalder Stadttheaters bot am Samstagabend ein besonderes Flair für all jene, die gern dem Klang der Goldenen Zwanziger Jahre lauschen. Das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin spielte Glanzstücke aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und ließ von den Standard- und Lateintänzen bis hin zum Quickstepp, einer Polka und Modetänzen nichts aus ihrem großartigen Repertoire aus.
Ein Paar wagte es auch, zu tanzen
Mit Violinen, Tuba und Schlagzeug ausgestattet begeisterte das Ensemble die Zuhörerschaft, allen voran der humorvoll-charmante Sänger und Maître de Plaisir Andreas Holzmann. Doch trotz einiger Bemühungen des in Frack und Zylinder gekleideten Conférenciers und einer kurzen Tanzstunde zum Thema Charleston wagte es das arg schüchterne Publikum keinen Tanz – mit Ausnahme eines äußerst talentierten Paares.
Lediglich geschunkelt wurde bei Klassikern wie „Schneewalzer“ und „Ein kleiner grüner Kaktus“, die deutsche Variante des berühmten Stückes „J´aime une Tyrolienne“. Weitere musikalische Häppchen wie „Happy Feet“, „Veronica, der Lenz ist da“ und „The castle walk“ wurden zu Sekt, Wein und Snacks gereicht. Der besondere Clou lag in der spontanen Auswahl der Lieder aus einem vorbereiteten Repertoire, bei dem das Publikum mitbestimmen konnte.
Auftritt nach vielen Anläufen in Luckenwalde
Der interaktiv gestaltete Tanzabend und das stimmungsvolle Ambiente der Studiobühne boten ein einmaliges Gefühl, „ganz nah dabei zu sein“, befand Andreas Kitzing, Veranstaltungsorganisator des Stadttheaters. Er freute sich, dass es nach jahrelangem Kontakt und einigem Proben nun mit einem ausverkauften Auftritt des „Casanova Society Orchestra“ im Theater geklappt hat.
(…)

Frankfurter Neue Presse 2017

Eine nostalgisch-beschwingte Zeitreise in die 20er Jahre
Sie waren zum ersten Mal bei den Burgfestspielen zu Gast: Die Mitglieder des Casanova Society Orchestra präsentierten sich als Musiker, Sänger, Tänzer, Moderatoren und Entertainer.

Auf eine nostalgisch-beschwingte Zeitreise nahm das Casanova Society Orchestra sein Publikum bei der Matinee am Sonntag in der Wasserburg mit. Der Titel des Konzertes, „Die Goldenen 20er – musikalische Revue aus Berlin“, war zugleich Programm. Präsentiert wurde dies von den sieben Musikern und Sängern mit Charme, Frack und Zylinder. Zum Repertoire gehörten Gassenhauer wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“ oder der „Schiebermax“, bei dem das Publikum im Takt klatschte und laut den Refrain „Max, du hast das Schieben raus“ mitsang. Passend zum Liedtext legte Moderator, Sänger und Geiger Andreas Holzmann mit einer Besucherin zur Freude aller Zuschauer eine flotte „Schieberrunde“ durch den Burghof hin.
Publikum klatscht mit
Bereits zuvor hatte er die Damen mit „Sing mit mir, tanz mit mir, lach mit mir in das Glück!“ und „Marie auf’m Funkturm“ zum Tänzchen aufgefordert. Auch bei diesem Lied klatschte das Publikum sofort im Takt und summte den Text „Mit Marie abends um Zehn mal auf den Funkturm gehen“ mit.
Die „Goldenen 20er“ sind bis heute eine Fundgrube für viele Hits. Reichte die musikalische Bandbreite doch von Schlagern wie „Ein Freund, ein guter Freund“ und Chansons wie „Frauen sind keine Engel“ über Charleston und Swing bis zu Jazzklassikern wie „Puttin’ on the Ritz“. Die vielseitigen Arrangements, gepaart mit teils komischen bis melancholischen Texten, inspirierten die Musiker und Sänger, mit ihren Fans eine virtuose musikalische Reise „über den großen Teich“ („Happy Feet“ oder „I can give anything but love“), ins Bayernland („Hoch drob’n) oder nach Russland („Drogoj dlinnoju“) zu starten. Immer wieder bezog das Orchester die Zuschauer als vielstimmigen Backgroundchor oder Taktgeber ins Programm ein.
Alle Register gezogen
Was bei den vielen bekannten Titeln kein Problem war. Großen Anklang fand das Berlin-Medley mit Evergreens wie „Berliner Luft“, „Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin“ oder „Solang noch unter den Linden“. Zum Schmunzeln verführten Lieder wie „Mein kleiner grüner Kaktus“.
Die Musiker und Sänger auf der Bühne zogen alle Register, flirteten, tanzten, sangen, erzählten und musizierten um die Wette, um die Gunst des Publikums zu erobern. Zu ihnen gehörte neben Chef Andreas Holzmann die Geigerin Shir-Ran Yinon, Ina Brox mit Saxofon und Klarinette, der Trompeter Dima Bondarev, Schlagzeuger Michael Rowaska, Pianist Konstantin Nazarov und Bassist Gregor Du Buclet. Mit ihrem vielschichtigen Repertoire gelang ihnen im Duo, Trio, als Solist oder Band mühelos der Spagat zwischen Nostalgie und Zeitgeist. Die herbeigeklatschten Zugaben wurden gern mit „Kansas City Kitty“, „Tiger Rag“ und „Noch ne Lage Kognak her“ gegeben.

Zevener Zeitung 2015

Schmachten bei Schieber-Max
Wählerische Diva: Während Sonja Firker im Casanova Society Orchestra geigt, wird sie von Sänger Andreas Holzmann, dem „Schieber-Max“, mit einem Feuerwerk schmachtender Schlager umgarnt.
Foto: Oberstech

Bremerhaven. Ungeahnte Möglichkeiten eröffneten sich für Sonja Firker am Sonntag: Irrtümlich hatte das Theater im Fischereihafen (TiF) für sie ein Doppelzimmer im Hotel gebucht. „Da könnte ich ja die andere Betthälfte mit jemand anders belegen lassen“, sinnierte die Sängerin und Geigerin vom Casanova Society Orchestra aus Berlin.

Vielleicht mit einem ihrer Mitmusiker? Die hätten alle Eigenschaften, die eine Nacht zum besonderen Erlebnis machen würde, wie sie wohl weiß. Die Herren gaben ihr Bestes und brannten ein Feuerwerk schmachtender Schlager und swingender Evergreens aus den goldenen Zwanzigern ab, um die wählerische Diva für sich einzunehmen. Dass dies gefährlich werden könnte, unterstrich Firker sogleich mit dem ungemein lasziv dargebotenen „Frauen sind keine Engel“ von Theo Mackeben.

Als Conferencier führte Sänger Andreas Holzmann durch das Programm und gab den charmant-rustikalen Schieber-Max, mit dem auch Damen aus dem Publikum ein Tänzchen vor der Bühne wagten. Zudem hat er den richtigen Schmelz in der Stimme, der dem weiblichen Publikum hörbare Seufzer entlockte. Bei der Charleston-Tanzstunde machte dann der ganze Saal begeistert mit, wenn auch in unterschiedlicher Intensität.

Mit zwei Violinen, Trompete und Saxofon sowie Piano, Schlagzeug und einem Bassisten, der auch zur Tuba griff, kommt das Casanova Orchester dem Zwanziger-Jahre-Sound sehr nahe. Die drei Musikerinnen und vier Musiker glänzten dabei auch als Solisten. „Swing, Glöcklein, swing“: Natürlich durfte Weihnachtliches nicht fehlen. Mit „Winter Wonderland“ und „I am dreaming of a white Christmas“ zog amerikanische Weihnachtsstimmung ins TiF. Zum Schluss traten die vier Herren bei Sonja Firker zur Endausscheidung an: „Lass mich dein Bademantel schlüpfen und dein Pantoffel sein“, sangen sie voller Inbrunst a cappella.
(…)

WAZ 2015

Paul Holzmann begeisterte: Evergreens der 20-er Jahre
CongressPark: Programm kam beim Publikum an

(kern) Ein begeistertes Publikum ließ sich am Samstag im CongressPark von Paul Holzmann und der Begleitkapelle in die musikalische Welt der goldenen 20-er entführen. Das Programm „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ war ganz den Liedern und der Musik aus der Feder von Franz Grothe gewidmet.

Grothe begann als junger Komponist in dieser Zeit seine Karriere. Bis an sein Lebensende 1982 blieb er mit seinem eigenen Orchester Stammgast in vielen Rundfunksendungen. Er schrieb mehr als 1000 Lieder, vertonte 170 Filme und zahlreiche Operetten. Viele seiner Melodien sind Evergreens geworden.

Mit raffinierten Arrangements und lebendiger Spiellaune verleiht das siebenköpfige Ensemble den unvergänglichen Melodien frischen Glanz. Sparsame, aber pointierte Moderation stellt eine amüsante Verbindung zwischen den einzelnen Nummern her. Neben dem Gesang übernimmt Paul Holzmann mit seiner angenehm weichen Baritonstimme den Hauptpart. Unterstützt wird er zeitweise vom Sopran der Sonja Firker, die in der Rolle als Lisa Hansen allerdings die erste Geige spielt. Geschickt wechseln die Musiker ihre Instrumente und erzeugen eine breite Klangpalette. Das instrumentale Zusammenspiel ist perfekt aufeinander abgestimmt. Alle Musiker treten singend hervor und begeistern auch als A-Cappella-Chor zum Trommelspiel.

Mit der Zusammenstellung der Musiknummern gelingt es, die Vielfalt der Liedtexte und der Tanz- und Unterhaltungsmusik des letzten Jahrhunderts hervorzuheben. Noch heute amüsieren Texte wie „Ich bin heut frei, meine Herrn!“ oder „Warum bin ich doch bloß kein Torero“. Die vom Jazz oder Swing beeinflussten Rhythmen der Musik verfehlen ihre Wirkung nicht. Begeisterung pur bei den Besuchern.

Deister- und Weserzeitung zu Swing Glöckchen am 30.12.2014

Kesse Salonmusik aus Berlin
Brillante Musiker vor kühlem Publikum

Bad Pyrmont. Zu einer vergnüglichen Winterreise durch die Weihnachtszeit lud das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin am Sonntagabend ins knapp halb besetzte Konzerthaus ein. Und die sieben Akteure produzierten ein wahres Feuerwerk von Salonmusik der goldenen 20er Jahre. Chef und Conferencier Andreas Holzmann eröffnete gleich mit „Madonna“ und stieg dann um auf das populäre „Puttin’ on the Ritz“, womit gleich die Richtung vorgegeben war. Denn Violinistin Sonja Firker, zugleich eine hervorragende Sängerin mit dem stimmlichen Timbre der damaligen Zeit, verlieh dem Abend mit ihrer Übernachtung im Glamour-Hotel „Ritz“, bei der sie eine freie Hälfte ihres Doppelbettes noch mit einer Person belegen wollte, den roten Faden. Wer es denn sein sollte, blieb bis zum Schluss offen.

Das kleine Orchester brillierte mit ausgezeichneten Musikern, die in der passenden Instrumentierung die damalige „Tanz-auf-dem-Vulkan-Stimmung“ widerspiegelten, besonders Michael Rowalska am Schlagzeug, Andreas Hirtler am Bass und an der Tuba sowie Sonja Firker und Andreas Holzmann mit Violine und Gesang prägten die Atmosphäre.

Hört man in die Songs, gesungen vom Chef selbst, hinein, kommt natürlich gleich der Vergleich zu Max Raabe und seinem Palast-Orchester hoch, doch hat das „Casanova Society Orchestra“ eine ganz eigene Note und einen unabhängigen Stil in Richtung Revue-Theater und verswingten Interpretationen. Das zeigte sich beispielsweise an den weihnachtlichen Versionen von „Leise rieselt der Schnee“, den „Happy Feet“ von Bing Crosby, „Kling, Glöckchen“ oder dem „Winter Wonderland“, die sehr harmonisch gesungen und instrumental satt untermauert daherkamen. Oliver Walter an der Trompete und Mareike Schinzel am Saxofon schufen brillant die adäquate Untermalung, wobei diese sich als perfekte Diseuse herausstellte und im Duett mit Sonja Firker den Pianisten Tom van Hasselt umgarnte.

Norddeutsche Rundschau vom 18. September 2013

Alte Schlager in neuer Frische
Das Theater Itzehoe feiert Spielzeit-Auftakt. Orchester und Solisten unterhalten mit 20er-Jahre-Revue und bekannten Melodien von Franz Grothe. Das Publikum reagiert sehr angetan.
Das Rezept des Conferenciers, Geigers und Sängers Paul Holzmann gilt als bewährt. Alte Schlager verpackte sein sechsköpfiges Salonorchester (Klavier, Bass, Schlagzeug, Geige, Saxophon und Trompete) in neuer Frische. Für die sorgte vor allem die Geigerin Lisa Hansen als Blickfang mit langen Beinen, Marilyn-Monroe-Stimm-Imitation („Ich bin frei“) und frivolen Sprüchlein. Das löste dann die unterschiedlichsten Reaktionen des Publikums in gut besetzten Haus aus: Schmunzeln, Schunkeln, Mitsingen und Mitmachen.
„Zum Ankuscheln schön“, urteilte eine Zuschauerin in der Pause über die Grothe-Show. Paul Holzmann und sein Ensemble gaben dieser Publikumserwartung kräftig Zucker mit den unvergessenen Evergreens, den Couplets, den Gassenhauern und der geschmäcklerischen Filmmusik Franz Grothes. […]. (Lars Peter Ehrich)

Lippische Landes-Zeitung vom 2. September 2013

„Casanova Society Orchestra“ lädt im Kurtheater zu einer Reise in die „Golden Twenties“ ein
Das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin hat am Samstag den Charme der „Goldenen Zwanziger Jahre“ im Kurtheater wieder auferstehen lassen. Mit Frack, Zylinder und Evergreens von 1910 bis 1940 versetzte das siebenköpfige Ensemble das Publikum in jene Zeit zurück.
Vom Klang der Tanzorchester über Schlager und Operette bis hin zum Jazz boten die Berliner eine breite musikalische Palette. Die Musik wurde durch eine Story zusammengehalten, die sich darum drehte, wer mit der Diva im Hotel Ritz übernachten darf. Andreas Holzmann gelangen als Conférencier amüsante Überleitungen zu den Ohrwürmern. „Marie auf´m Funkturm“, „Puttin on the Riz“, „Berlin ist ja so groß“ und ein Berlin-Medley zu Beginn des zweiten Teils thematisierten das Flair der Hauptstadt.
Das zweite große Thema war natürlich die Liebe. Sonja Firker überzeugte in „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ als erotische Gesangsdiva. In „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“ entfaltete sie ihr schauspielerisches Talent in einer Mischung aus Wut und Trauer. Viele Musiker betätigten sich als Multitalente. […] Das begeisterte Publikum entließ die Truppe erst nach mehreren Zugaben. (krü)

Soester Anzeiger Bad Sassendorf vom 21.Mai 2013

Musikalische Zeitreise mit Pep
Paul Holzmann und die Begleitkapelle hatten es drauf, interpretierten viele Lieder des unvergessenen Komponisten aus den 20er-Jahren, Franz Grothe, mit viel Schwung, Charme und Humor sehr zur Freude des (…) Publikums, das die Ohrwürmer begeistert mit summte. […]
Paul Holzmann und seine Musiker kennen und können sie alle. Locker agierten sie auf der Bühne, wechselten mal eben von Lied zu Lied unter insgesamt acht verschiedenen Instrumenten, was von einer erstklassigen Musikalität zeugte, harmonisch vereint und auf den Punkt genau im Einsatz. (rgr)

Braunschweiger Zeitung vom 6. Dezember 2012

Der Abend, an dem die Glöckchen leise swingen
„Swing Glöckchen – die goldenen 20er“ hieß es Mittwochabend im Theater auf dem Klieversberg. Zu Gast war das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin. Die zehnköpfige Band entführte die 300 Konzertbesucher in alte Zeiten. Die Musik der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde wieder lebendig und begeisterte das Publikum, das sich gern auf diese Reise in die Goldenen Jahre mitnehmen ließ.
Treffsicher erklangen Ohrwürmer von damals, geschrieben von Komponisten wie Holländer, den Kollos, Grothe oder auch Gershwin und Whitman. Unter der Leitung ihres Bandleaders Andreas Holzmann, der wie alle Bandmitglieder in wechselnden Rollen als Geiger, Sänger oder Tänzer in das turbulente Geschehen eingriff, folgte ein Hit dem anderen, wie man es damals gewohnt war. Tango, Paso doble, Rumba, Foxtrott oder Walzer wurden in schneller Reihenfolge aufgeboten und verführten manchen Besucher zum Mitsingen oder Mitsummen. Die Melodien waren noch gut im Gedächtnis.[…]
Die Zuhörer erfuhren auch, dass „der Mensch in der Nacht nicht gern allein ist“. Aktiv beteiligten sie sich singend beim „kleinen grünen Kaktus“ oder tanzend beim Charleston. An das bevorstehende Weihnachtsfest erinnerte das Orchester mit „Kling, Glöckchen“ oder „Leise rieselt der Schnee“ in swingvoller Weise. (Johannes Baumert)

Mindener Tageblatt vom 7. Oktober 2012

Melodien aus einer anderen Zeit
Volksbühne versetzt Mindener Stadttheater in 20er Jahre Flair
„In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, behauptet die Revue mit Musik von Franz Grothe und verleiht dem Stadttheater einen Abend lang den Flair der 20er Jahre.
Beeindruckend gelingt es Paul Holzmann und seinen Musikern, die Vielfalt der deutschen Tanz- und Unterhaltungsmusik, beeinflusst von Jazz, Swing oder lateinamerikanischen Rhythmen, unter Beweis zu stellen […]. Doch die Musik trägt diesen Abend, da sie sowohl begeisternd wie begeistert und dazu gleichermaßen würdigend und augenzwinkernd präsentiert wird. Paul (eigentlich Andreas) Holzmann (Gesang und Violine) singt und spielt den Conferencier gekonnt auf dem schmalen Grat von (Selbst-)Inszenierung und (Selbst-)Ironie. Seine Partnerin Sonja Firker (ebenfalls Gesang und Violine) als Lisa Hansen stellt in ihren Auftritten nicht weniger perfekt eine leicht frivol bis laszive Femme fatale dar und spielt sich mühelos […] in die Herzen. (Jochen Lewin)

Goslarsche Zeitung vom 25. Juni 2012

Casanova Society Orchestra begeistert mehr als 500 Gäste beim Karl-Wiehenkel-Konzert im Odeon
Sing, lach, tanz mit mir so begrüßten die sieben Musiker des Casanova Society Orchestra um den charmanten Leiter Andreas Holzmann bestens gelaunt ihre 550 Besucher im Odeon-Theater. Es dauerte nicht lange und die gute Stimmung übertrug sich auf das Publikum.
Mit Liedern des Berliner Komponisten Franz Grothe landete sie stets Volltreffer, sowohl instrumental, wie auch vokal, wobei Holzmann seine samtweiche Stimme gekonnt wandelbar bis in höchste Höhen hob. Das brachte gerade im Falsett-Duett mit der äußerst attraktiven Sopranistin Sonja Firker echte Laune. Die Berliner Musiker waren in Topstimmung und erfreuten mit oft heiteren Soli. […]
Im Jazzbereich […] gefiel das Hot-Jazz-Stück „Stampede“ von Fletcher Henderson mit brillanten Soli zwischen Tom van Hasselt (Piano) und Walter (Trompete) ebenso wie das spaßige „Puttin` on the Ritz“, in dem alle volles Showtempo gingen.[…]
Ingsesamt war dieses Programm, das auch gern schon mal bis in die 50er reichte, mit 27 musikalischen Perlen geschmückt, die pure Lebensfreude ausstrahlten. (Joachim Dürich)

Mitteldeutsche Zeitung vom 29. Mai 2012

Mit Chic und Charme
Die 20er-Jahre-Revue „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ hat in Weißenfels gastiert. Ein Programm voll Stil und Kunstfertigkeit. Dieser Abend hat Stil, das zeigt sich von Anfang an. Denn durchs Programm „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ führt Paul Holzmann – als Conférencier. Diese Tätigkeit des charmanten Ansagens ist ein bisschen aus der Mode gekommen. Umso schöner die Entführung in eine Zeit, als sie noch selbstverständlich war.
Die Musik des Komponisten Franz Grothe steht auf dem Programm – und der hat für unzählige Melodien gesorgt, die in Deutschland gepfiffen und gesummt wurden. „An die 1 000 Lieder“ habe Grothe komponiert, erzählt Holzmann und stimmt eines davon an: „So ein Kuss kommt von allein“, swingt die sechsköpfige Begleitband, Holzmann singt den Text und greift dann zur Violine, um als zweite Geige mitzuspielen.
Die erste Geige spielt nämlich eine Frau: Lisa Hansen heißt sie während der Revue; Sonja Firker im realen Leben. Und die will sich auch von einem charmanten Mann in Frack und Zylinder nichts sagen lassen. Sie gibt Kontra, wo sie kann und stichelt immer wieder. […] Darin ist dieses Orchester grandios: Im fliegenden Wechsel entstehen immer neue Kombinationen an Stimmen und Musikinstrumenten. (Julia Reinard)

Presse bis 2011

Salzstreuner vom 8. Juni 2011

Schön und angenehm obszön – „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine…“
Die 20-er Jahre des letzten Jahrtausends waren […] eine lockere Zeit, die in der Revue mit Paul Holzmann, Sonja Firker als Lisa Hansen und „Der Begleitkapelle“ wieder auferstand. […] Die Musik insgesamt war mitreißend und es verwundert, dass nicht weitere Songs des bekanntesten Filmkomponisten Grothe und seines Lieblingstexters Willy Dehmel in die heutige Zeit „übertragen“ werden und als Jazz-, House-, Funk-, Soul-, Punk- oder sonstige Version eine Wiedergeburt erleben.
Neben guter Musik gab es perfektes Entertainment: Die umwerfend schöne Sonja Firker und Paul Holzmann boten alleine durch ihren Höhenunterschied Anlass zum Schmunzeln. […]

Lippische Landes-Zeitung vom 9. Mai 2011

Casanova Society Orchestra wandelt auf den Spuren Max Raabes
Gekonnter Auftritt: Sonja Firker und Andreas Holzmann wagten sich im Bad Meinberg Kurtheater in die zwielichtige Zwischenwelt von Zylinder und Abendkleid.
Das „Casanova Society Orchestra“ bereitete dabei […] seinen Zuhörern einen munter unterhaltenden Abend. Andreas Holzmann wandelt auf Raabes Spuren, wenngleich er sein Orchester auf ein munteres Ensemble zusammengeschmolzen hat, in dem sinnlich-seliger Geigenschmelz (Sonja Firker) auf den tiefen Tönen der Tuba (Thomas Vogel) tanzt. Dazu liefern Klavier (Zsuzsa Bálint) und Schlagzeug (Tobias Fuchs) jene schrägen Schläge, die Herz und Hüfte so zum Hüpfen bringen, als hätten Ernst und Luise jetzt völlig den Verstand verloren. […]
Am meisten Spaß hatten die Besucher, als sie aufgefordert wurden das „Holderi, holderi, holdero“ aus dem kleinen grünen Kaktus mitzusingen, den Ausflug nach Bayern jodelnd zu begleiten oder allesamt aufzustehen, um das verwirrende Wechselspiel zwischen Knien, Fersen und hochgeworfenen Beinen beim Charleston mit zu machen. Als Sonja Firker zum Mikrophon griff, um das Chanson „Nur nicht aus Liebe weinen“ zu singen, wurde die Trauer hinter all der gespielten Lebensfreude hörbar. So erreichte der Abend […] jene Tiefe, die ahnen ließ, warum Kunst eigentlich mehr ist, als bloße Unterhaltung. (ans)

Lippische Landes-Zeitung vom 15. September 2010

Paul Holzmann und seine Band nehmen ihre Gäste mit auf eine Zeitreise
Paul Holzmann intoniert mit seiner „Begleitkapelle“ im Bad Meinberger Kurtheater das Berlin der 1920er.
In eine unbeschwerte Zeit haben Paul Holzmann und seine Band ihre Gäste im Bad Meinberger Kurtheater mitgenommen. […] Dass die Musik von Franz Grothe auch heute noch das Publikum fesseln kann, zeigte Holzmann gemeinsam mit seinem Ensemble. Dabei glänzte der Bariton nicht nur gesanglich oder mit der Violine, sondern auch mit seinem Verständnis für zwischenmenschliche Beziehungen.
Die Zeit zwischen den einzelnen Musikstücken nutzte der Sänger gerne, um mit seiner Violinistin Lisa Hansen etwa über das „Erobern von Frauenherzen“ zu reden oder auch über das Leben an sich zu philosophieren. Dass seine Sicht auf die Dinge dabei völlig anders war als das weibliche Verständnis der schönen Geigerin, führte dabei zu charmanten Kontroversen, an denen Zuhörer amüsiert teilhaben konnten.
Musikalisch glänzte das Berliner Ensemble durch den großen Facettenreichtum beim Einsatz seiner Instrumente und der breiten Auswahl der Stücke. […]

Gema-Magazin „virtuos“, Ausgabe August 2010

In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine
[…] Im Mittelpunkt der Revue stand der Hauptdarsteller des Abends, der Sänger und Geiger Paul Holzmann zusammen mir der Violinistin Lisa Hansen. In stilsicheren und musikalisch perfekten Arrangements wurden die beiden durch die „Begleitkapelle“, auch bekannt als „Casanova Society Orchestra“ unterstützt. […]. So wurde das Publikum immer wieder vom vielseitigen Können dieser Vollblutmusiker überrascht. Für die abwechslungsreiche Inszenierung, die amüsant und pointenreich von einem Stück zum anderen führte, sorgte Thomas Huder, der auch Regisseur der Palastrevue und Trompeter des Palastorchesters ist.
Am Ende des Abends war klar: Die Musik von Franz Grothe begeistert noch heute, insbesondere, wenn sie derart gekonnt gespielt und gesungen wird.

Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 16. August 2010

Veronika, der Sommer ist da
Heide-Musikfestival: Das „Casanova Society Orchestra“ präsentiert alte Schlager in junger Frische
„Veronika der Sommer ist da“ nannte das Quartett den unterhaltsamen Streifzug durch die leichte Muse vornehmlich der Goldenen Zwanziger. […] Etliche der einstigen Ohrwürmer entpuppten sich als Evergreens, die in knackfrischen Arrangements bis heute begeistern. Eine solche Frischzellenkur genehmigt das „Casanova Society Orchestra“ den Partituren. Revue-Filme aus der UFA-Werkstatt, Operetten, frühe Musicals vom Broadway, Hollywood-Klassiker bieten den Künstlern eine wahre Fundgrube. […] Spielten in den 20er- und 30er-Jahren stattliche Orchester diese Werke, bevorzugt mit sattem Streicherklang, so filtern die swingenden Casanovas von der Spree akribisch die Essenz heraus: Das bekommt den angejahrten Noten ausgezeichnet.
Die Kammerbesetzung mit dem singenden Moderator Andreas Holzmann als quirliger Stehgeiger präsentierte sich in Bestverfassung. Sie drängten auf Tempo, charakterisierten das jeweilige Kolorit zwischen Puerto Rico, Budapest, New York oder „Berliner Luft“ routiniert und gönnten den gewitzten Texten meist angemessene Ironie.[…] Das Publikum beteiligte sich vergnügt, verlangte am Ende Nachschlag. (hjr)

Frankfurter Neue Presse vom 13. Juli 2010

Sing mit mir, lach mit mir, tanz mit mir!
Ein Konzert mit viel Charme: Casanova Society Orchestra entführt die Bad Vilbeler ins frühe 20. Jahrhundert
Sommer 1930, mitten in einer großen Finanzkrise. Es ist die Zeit, die das Casanova Society Orchestra während eines Konzertes in der Wasserburg wieder belebte.
Durch das frische, pointierte Spiel wirkten die Perlen der Salonmusik, Evergreens, die Melodien aus Tonfilm und Ballhaus kein bisschen angestaubt. Vielmehr präsentierte die witzige Truppe originale und originelle Arrangements. Moderator und Geiger Andreas Holzmann führte charmant durch das Programm.

Frivole Gassenhauer und ironische Couplets durchmischt mit Erotik, bot Holzmann im Zusammenspiel mit Geigerin Sonja Firker. Die gertenschlanke Brünette spielte nicht nur instrumental die erste Geige. Firker ist es gewohnt, neben Stars zu bestehen. […]
«Max, du hast das Schieben raus», sang er (Holzmann) in der Brunnenstadt und lieh dem Schiebermaxe für wenige Minuten seine tolle Baritonstimme. Auch Franz Grothes freche Schlager intonierte er auf hervorragende Weise.
«Hoch droben auf dem Berg» sangen die Musiker als bajuwarische Trachtengruppe. Für Schweinsteiger und Müller in Anlehnung an die tollen WM-Spiele, gab es einen Jodler dazu.

Mit viel Spaß, Selbstironie und Charme im Mehrfachpack gestaltete das Casanova Society Orchestra eine Matinee im gnadenlosen 20er-Jahre-Esprit. Zum Lebensstil dieser Zeit passend, gaben die Musiker den temporeichen, amerikanischen Gesellschaftstanz «Charleston», den auch das Publikum mittanzen durfte.
Der zweite Teil stand unter dem Motto «Sing mit mir, lach mit mir, tanz mit mir um die Welt!» Südamerika-Rhythmen, Firkers Koketterie mit einem Zuhörer, Holzmanns Auftritt als kastagnettenklappernder Torrero und romantische Lieder trugen zu einem Programm mit spannenden Verbindungen bei. gia

Wetterauer Zeitung vom 13. Juli 2010

Evergreens mit Temperament und Gefühl
Bad Vilbel. Mitreißend, komplex und überraschend modern: So präsentierte sich das Casanova Society Orchestra (CSO) dem Burgfestspielpublikum. Der Auftritt der fünf Musiker bei der Sonntagsmatinee war ein Fest für Ohren, Füße, Hände und Verstand.
Die Musiker präsentierten mit viel Schwung, Witz und auch ein wenig Schmalz die größten Hits aus den 1910er- und 1930er-Jahren. Durch das Programm mit nostalgischen Liedern aus Operetten, frühen Tonfilmen, Revuenummern und Salonmusik führte charmant Geiger Andreas Holzmann. Verschmitzt lächelnd verkündete der Bariton mit schmeichelnder Stimme und verführerischem Augenaufschlag »Ich brech die Herzen der stolzesten Frauen, weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin«. […]
Sonja Firker punktete als Sängerin unter anderem mit dem Zarah-Leander-Evergreen »Nur nicht aus Liebe weinen«, um gleich darauf Besuchern tief in die Augen zu schauen bei »Ich bin so frei, meine Herren«. […]
Keine Berührungsängste vor Volksmusik hatte das CSO. So jodelten die Musiker frisch-fröhlich wie einst Gerhard Riedmann als Toni Hofer den Filmschlager aus dem Jahr 1957 »Hoch droben auf dem Berg, gleich unter den funkelnden Sternen«.[…]
Ihr unterhaltsamer Auftritt zeichnete sich durch große Spielfreude gepaart mit zahlreichen komödiantischen Einlagen aus. Das breit angelegte Repertoire des CSO fand bei Besuchern aller Generationen großen Anklang. Erst nach mehreren stürmisch herbeigeklatschten Zugaben konnten die Musiker die Festspiel-Bühne verlassen.

Berliner Morgenpost, Sonntag 27. September 2009

Gelungene Hommage an den Schlagerkönig Franz Grothe
Auf den ersten Blick wirken Sonja Firker und Andreas Holzmann wie ein Bühnen-Gespann mit üblicher Rollenverteilung: Sie gibt die leicht verzickte Emanze, er den verhinderten Charmeur.
Optisch liegen die Dinge schon anders: Die bildhübsche, gertenschlanke und langbeinige Brünette spielt nicht nur instrumental die erste Geige. Er hingegen ist um eine gute Haupteslänge kürzer geraten und kompensiert durch pures Selbstbewusstsein. Das kann er sich auch leisten, denn wenn er mit schmelzendem Bariton Franz Grothes frech-frivolen Schlager intoniert, dann schwelgt das Publikum. […]
Die Franz Grothe Revue „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ schlägt bei der Premiere im Heimathafen Neukölln rasch in ihren nostalgieseligen Bann. Die mehr als 30 Songs vor allem aus den 1920ern bis 1940ern wirken kein bisschen angestaubt durch das frische, pointierte Spiel des Casanova Society Orchestras.
Der Abend wartet noch mit mancher Überraschung auf: So verwandeln sich die Musiker flugs in eine bajuwarische Trachtengruppe, schmettern „Hoch drob’n auf dem Berg“ und jodeln gar vor lauter alpiner Verzückung. Der populäre Komponist Franz Grothe (1908 bis 1982) schrieb das Gros seiner Lieder für Filme. Daher geht es meistens um Liebe, Amouren und Verführung. Viele Steilvorlagen für gewitzte Kapriolen des Orchesters und seine famose musikalische Hommage.

„Szenecheck“ FAB Berlin, Donnerstag 12. Oktober 2006

Eine witzige Truppe mit gnadenlosem 20er-Jahre-Esprit!

Westfälischer Anzeiger, Hamm, 13. September 2005

Der „Tanz auf dem Wasser“ bot gute Unterhaltung.[…] Die mit viel Spaß und Selbstironie präsentierte Salonmusik bewegte sich auf höchstem künstlerischen Niveau. […]

Süddeutsche Zeitung, München, 3. Mai 2005

Locker und fröhlich – Casanova Society Orchestra überzeugt im SudhausSeefeld.
Ein Hauch dieser ganz speziellen frühlingshaften Leichtigkeit lag am Abend vor dem ersten Mai in der lauen Luft. Von ebensolcher Leichtigkeit sollte denn auch die Salonmusik des Casanova Society Orchestra geprägt sein, das am Samstagabend im vollbesetzten Saal des Schloss Seefeld aufspielte. So brachte das Berliner Quartett also reichlich Kaffeehaus-Nostalgie mit ins ebenso nostalgische Sudhaus. Schon immer war Salonmusik auch eine unterhaltende Musik, die reich an komödiantischen Einlagen und mit schmeichelnden sowie schmachtenden Melodien so manch einer der Damen und Herren im Publikum den Kopf verdrehte. „Ich brech‘ die Herzen der stolzesten Frauen“ verspricht denn auch singend der quirlige Andreas Holzmann mit kräftiger Stimme, „weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin“, und zieht grinsend seine linke Augenbraue hoch, bevor er wieder den charmanten Conferencier gibt. Als der hat er stets einen lockeren Spruch auf der Lippe, erzählt stilecht gewandet in Frack und weiße Fliege und mit leuchtend blauen Augen unterm Zylinder ein wenig zu den jeweiligen Titeln. Ausgestattet mit Tuba, Klavier, zwei Violinen und Gesang interpretieren die vier Berliner mit viel Spielwitz allseits bekannte Evergreens, beschwingte Walzer, Shimmys, Ragtime oder Standards von Irving Berlin.[…] . Ebenso gehört zum Lebensstil der Zwanziger ja auch der temporeiche amerikanische Gesellschaftstanz „Charleston“, den Holzmann nicht nur sang sondern auch unter großem Beifall tanzte. Sang er nicht gerade vom „Dixie Girl“ oder von der Stelle, „wo ich empfindlich bin“, spielte er gemeinsam mit Meta Hüper Violine. Der gemeinsame, sehnsuchtsvolle Geigenklang, der instrumentale Gleichschritt gelang Hüper und Holzmann durchgehend souverän. Stimmig auch die Interpretation Hüpers des Klassikers „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“[…]. Ein insgesamt locker-fröhlicher Konzertabend mit humorvoll-leichter Musik. (NICOLA SEIPP)

Süddeutsche Zeitung, München, 29. April 2005

[…] Perlen der Salonmusik, Evergreens der zwanziger und dreißiger Jahre, Melodien aus Tonfilm und Ballhaus: Dafür steht das „Casanova Society Orchestra“. […]

Tagesspiegel, Berlin, 3. Juni 2003 (Eduard Künneke, „Glückliche Reise“ im Hansa-Theater Berlin)

[…] Vor allem aber trifft das „Casanova Society Orchestra“ den richtigen Ton. Banjo, Klarinette, Geige, Piano, Tuba und einen entfesselten Bandleader wie Gregor DuBuclet – mehr braucht man nicht für eine Schlagermusik, die so klingt, wie sich die Theatermacher damals fühlten: Wenn uns die Finanznot auch zum Improvisieren zwingt, unser Kinn bleibt oben. […]

Radio Kultur 19. Mai 2003, Interview (Eduard Künneke, „Glückliche Reise“ im Hansa-Theater Berlin)

Moderation: Und das Orchester hat einen Namen, der auf einen Luxus-Liner anspielen könnte: das Casanova Society Orchestra. Wer oder was steckt dahinter?
Lührs-Kaiser: Dahinter stecken 5 Personen, wie es sich für ein Orchester gehört auf einem Kreuzfahrtschiff, ja das Orchester, das kocht das ganze so ein bisschen auf Kaffeehauscharme herunter, und das finde ich bekommt der Sache sehr gut. Wir haben es ja mit einer musikalischen Weltreise zu tun. […]
Ich glaube, bessere Aufführungen als die kriegen wir von diesen Stücken nicht mehr zu sehen. […] Es ist sehr erfreulich und eine prima Produktion.

Tagesspiegel, Berlin, 18. Dezember 2002 (Eduard Künneke, „Der Vetter aus Dingsda“ im Hansa-Theater Berlin)

Der Sound der 20er Jahren kommt dazu vom kleinen Casanova Society Orchestra: Fünf engagierte Musiker, das genügt vollkommen, um Künnekes Lustspiel lebendig zu machen – wobei der musikalische Leiter Gregor DuBuclet gleich vier Instrumente spielt […].

BZ, Berlin, 16. Dezember 2003 (Eduard Künneke, „Der Vetter aus Dingsda“ im Hansa-Theater Berlin)

Bei der Premiere am Freitag war das Publikum begeistert: Der stürmische Applaus wollte nicht enden.

Borkumer Zeitung, 28. Juni 2001

Musikalischer Cocktail mit Charme und Humor serviert. Casanova-Salonorchester begeistert mit Kurmusik
Sie sind das musikalische Sahnehäubchen auf den im Augenblick bei strahlendem Sommerwetter en masse auf den Terrassen der Kurhallen-Lokale servierten köstlichen Eis- und Torten-Kreationen. Mit musikalischem Pfiff, Charme im „Mehrfachpack“ und bezwingendem Humor erobern sich die Ensemblemitglieder des Casanova-Salonorchesters aus Berlin seit Dienstag Vormittag die Herzen der Borkumer Zuhörer. Sie verstehen es meisterlich, einen wohldosierten Cocktail aus temperamentgeladener Berliner und gesunder, salzhaltiger Borkumer Luft zu mixen, der dank klanglich ausgefeilten, reifen Zusammenspiels ein mit Raritäten der Goldenen Zwanziger angereichtes Programm enthält. Elegant im Frack, stilecht „behütet“ mit dem obligatorischen Chapeau claque, beherrschen die vier Herren den Vordergrund, während die beiden Damen des Sextetts im Hintergrund für den wechselnden Rhythmus und die kurvenförmigen melodischen Bögen zuständig sind. Der smarte „Primarius“ sorgt mit virtuosem Raffinement – zusammen mit dem zweiten Geiger – voller nie verebbender Intensität für die aparte Mischung aus Charme und Melancholie, während die noch beteiligten Instrumentalisten vor allem als Sänger für Furore sorgen. Herrlich, wenn das Gesangsduo den Ohrwurm „Ramona“ ins Mikrofon haucht oder lüstern fragt „Baby, wovon ist Dein Mündchen so rot?“ und danach fröhlich pfeifend zum nächsten Titel übergeht, der vom „11. Gebot“, das Liebe heißt, dies, das und noch ein bisschen mehr zu berichten weiß. Ausgezeichnet, das melodienfreudige Highlight: „Auf 80 Tasten um die Welt“. Die vergnügten Musiker haben den musikalischen Schlager-Schatz der Großeltern bestens durchforstet und ihn in moderne Farben getaucht. Ihre originalen und originellen Arrangements sind eine Attraktion. Diese nostalgisch angehauchten Miniaturisten musizieren sichtlich inspiriert und bieten ein Programm mit erhellenden Querverbindungen zwischen gestern und heute, mit Melodienfloskeln und intensiven Farbtupfern verschwimmender Träume. Man sollte ihnen unbedingt während ihres Gastspiels, das noch bis zum 8. Juli dauert, einmal zuhören.

Miesbacher Merkur, 10. September 2000

Humorvolle Unterhaltung […]
Der kleine und quirlige Andreas Holzmann mit seinem neckischen und spitzbübischen Gesicht unterhielt mit guten schauspielerischen Einlagen, trockenem Humor und witzigen Erzählungen die Zuhörer. […]
Andreas Holzmann mit Gelassenheit und schauspielerischem Talent […]
Am nötigen romantischen Charme fehlte es Holzmann nicht im Geringsten. […]
er war zu allen guten Taten aufgelegt und verdrehte den Damen die Augen. Dazu eigneten sich die Lieder „Ich küsse Ihre Hand, Madame“ und „Sie küssen mir die Hand, mein Herr“ bestens. […]

Berliner Abendblatt, 23. Februar 2000

Charmant: Andreas Holzmann […]
Zwischendurch plaudert er charmant mit seinem Publikum, moderiert mal gutgelaunt, informiert dann wieder sachkundig über die Geschichte der vorgetragenen Lieder und begibt sich schließlich noch auf eine musikalische Weltreise. […]

TIP, Berlin, 17. Januar 2000

Music from the roaring twenties […] stimmungsvoll inszeniert […].

Berliner Kurier, 17. Januar 2000<(h3>

[…] Die frivolen Gassenhauer der 20er und 30er Jahre werden vom Casanova Salonorchester … mit flotten Tänzchen und stilechter Garderobe inszeniert.

Oberbayerisches Volksblatt, 29. Dezember 1999

Alte Schätze spritzig serviert […] Abwechslungsreiche, swingende Melodien und Texte, die aus dem damaligen Leben gegriffen waren, keine platten Herz-Schmerz-Inhalte wie heute, durchsetzt mit Anglizismen oder Fäkalvokabular, sondern eher ironische Couplets, Szenen aus dem Alltag, gewürzt mit einer Prise Erotik […]
Holzmann macht so gar nicht auf die blasiert-manierierte Masche eines Max Raabe.
Er singt nicht nasal, um wie ein altes Trichtergrammophon zu klingen, sondern völlig normal, auch wenn er eine geschulte Stimme hat und deswegen ohne Mikrofon sang und die Verstärkung nur für die Moderation brauchte. Sichere, amüsante Ansagen, treffsichere Intonation, beste Artikulation, auch in Englisch: Was will man mehr? […]

Borkumer Zeitung, 16. Juli 1999

[…] Man summt, pfeift oder singt leise mit, wippt rhythmisch mit dem Fuß und genießt verträumt den Zauber einer längst vergangenen Epoche, in der die Salonmusik mit leicht verruchtem Timbre Triumphe feierte. Die ungebremste Spielfreude des Sextetts reißt alle mit. […]
Andreas Holzmann, der seine gute Baritonstimme sanft und charmant dem Schiebermaxe leiht und schmachtend schmeichelt: „Ich küsse Ihre Hand, Madame“. Der Amerikaner Gregor DuBuclet ist prädestiniert für eine gepflegte Conference mit Akzent und Esprit und original amerikanischem Jazz-Gesang. […] Da feiern dann der „Temptation Rag“, „Alexanders Ragtime Band“, „Mount Everest“ oder „Knock out“ […] fröhliche Urstände. George Gershwins „Swanee“, der mitreißende „Charleston“ von Cecil Mack und Jimmy Cohnson haben wieder jenes gewisse Etwas, das einst Spießergemüter erregte und heute als nostalgisches Highlight sogar die ganz Jungen – mit sonst völlig anderen Hörgewohnheiten – begeistert.

Referenzen: FIFA WM Gala 2006, Regierender Bürgermeister von Berlin, 60 Jahre Bundesrepublik, 100 Jahre Deutscher Städtetag, ebay, BayerSchering AG, ver.di Hotel Adlon, Rotes Rathaus Berlin, Tipi Berlin, Hotel Intercontinental Berlin, Grand Hyatt Potsdamer Platz, Deutsches Technikmuseum Berlin, Zeughaus Berlin, Silbersaal im Sony Center Berlin, Konzerthaus Berlin, Cliff Hotel Rügen, Admiralspalast, Tanzschule am Bürgerpark, Grüner Salon Berlin, Boheme Sauvage Berlin, Opernpalais Berlin, Schlosshotel im Grunewald Berlin