Revue „100 Jahre DIE GOLDENEN 20er“

Musikalische Revue aus Berlin

Die Goldenen 20er aus Berlin

Die Zwanziger Jahre werden Golden genannt. Sie stehen für eine Zeit, in der alles schon mal da war: Massenmedien, Tanzvergnügen, Ohrwürmer, Finanzkrise (in der Reihenfolge) – alles wie heute, nur besser und: Zum ersten Mal!

Die beste Unterhaltungsmusik aller Zeiten entsprang der Feder von Grothe, Holländer und den Kollos diesseits und Gershwin und Whiteman jenseits des großen Teichs.

Und Andreas Holzmann und das Casanova Society Orchestra holen sie zurück. Mit allem was die Musik schon damals vergoldet hat: Vielseitige Arrangements, virtuose musikalische Fernreisen und komisch bis melancholische Texte.

Was waren die Zwanziger? Was sind sie für uns heute?

Antworten auf diese Fragen liegen zwischen den Zeilen von Liedern wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Puttin on the Ritz“. Oder die Interpreten dieser Evergreens machen sich im Hier und Jetzt ihren ganz eigenen Reim darauf:
Während Andreas Holzmann als charmanter Chef nicht nur den Hut auf, sondern auch den Frack an hat brilliert an der Geige Sonja Firker. Als moderne Frau hat sie allerdings ganz andere Ansichten über das Erobern und erobert Werden als er. Dass sie ebenfalls sehr gerne singt, und er ausgerechnet des Violinspiels mächtig ist, lässt im weiteren Verlauf unter Kollegen noch ganz andere Fragen in den Vordergrund treten, zum Beispiel die, wer hier eigentlich die erste Geige spielt.

Apropos Kollegen: Einfühlsam und stilsicher begeistert Das Casanova Society Orchestra mit Tango, Paso Doble, Rumba, Foxtrot und Walzer in perfekt auf die Besetzung zugeschnittenen Arrangements und spektakulären Insrumentenwechseln im Stil der Weintraub Syncopaters.

Die durchweg exzellenten Musiker können und wollen weit mehr als nur begleiten, so präsentiert das Casanova Society Orchestra mit jodelndem Gesangstrio und einer Comedian Harmonists Einlage noch viele andere geniale Überraschungen.

Details

Regie: Dominik Büttner

Produktion:  Andreas Holzmann

Texte: Tom van Hasselt

Chorerografie: Dominik Büttner

my summer video

Pressespiegel

Frankfurter Neue Presse - "Eine nostalgisch-beschwingte Zeitreise in die 20er Jahre"

(…) Der Titel des Konzertes, „Die Goldenen 20er – musikalische Revue aus Berlin“, war zugleich Programm. Präsentiert wurde dies von den sieben Musikern und Sängern mit Charme, Frack und Zylinder. Zum Repertoire gehörten Gassenhauer wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“ oder der „Schiebermax“, bei dem das Publikum im Takt klatschte und laut den Refrain „Max, du hast das Schieben raus“ mitsang. Passend zum Liedtext legte Moderator, Sänger und Geiger Andreas Holzmann mit einer Besucherin zur Freude aller Zuschauer eine flotte „Schieberrunde“ durch den Burghof hin.
(…)
Großen Anklang fand das Berlin-Medley mit Evergreens wie „Berliner Luft“, „Ich hab’ noch einen Koffer in Berlin“ oder „Solang noch unter den Linden“. Zum Schmunzeln verführten Lieder wie „Mein kleiner grüner Kaktus“.
Die Musiker und Sänger auf der Bühne zogen alle Register, flirteten, tanzten, sangen, erzählten und musizierten um die Wette, um die Gunst des Publikums zu erobern. (…)
Mit ihrem vielschichtigen Repertoire gelang ihnen im Duo, Trio, als Solist oder Band mühelos der Spagat zwischen Nostalgie und Zeitgeist. Die herbeigeklatschten Zugaben wurden gern mit „Kansas City Kitty“, „Tiger Rag“ und „Noch ne Lage Kognak her“ gegeben.

Lippische Landeszeitung - "In der Konzerthalle leben die „Goldenen 20er“ wieder auf."

(…)
Einfühlsam und stilsicher begeisterte das „Casanova Society Orchestra“ mit Tango, Rumba,
Foxtrott, Walzer und Paso Doble sowie mit teils fliegenden Wechseln zwischen Gesang und
Instrumenteneinlagen. Andreas Holzmann, selbst ernannter „charmanter Chef“, geleitete das Publikum durch den Abend, plauderte aus dem Nähkästchen und lieferte sich einen unterhaltsamen Schlagabtausch mit Violinistin Sonja Firker.
Obwohl es laut Holzmann die „Goldenen 20er“ in Deutschland außer in Berlin eigentlich gar
nicht gab, hatten die Musiker ein großes Paket mit deutschen Liedern dieser und der nachfolgenden Zeit geschnürt. „Mein kleiner grüner Kaktus“ stand ebenso auf der Liste wie „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“. Die Musiker gestalteten einen unterhaltsamen
Abend, bei dem sogar eine Jodel-Einlage von Holzmann nicht fehlen durfte.

Main Echo - Casanova Society Orchestra entführt Elsenfelder Publikum in die »Goldenen Zwanziger«

(…)
Wer nur wegen der mitreißenden Musik kam, wurde überrascht. Denn Andreas Holzmann und seine Begleitkapelle sorgten nicht nur mit Musik für gute Laune, sondern auch mit witzigen Dialogen, mitreißenden Tanzeinlagen und schauspielerischem Können. Wurden die ersten Lieder noch mit verhaltenem Applaus belohnt, schaffte es Stefan Gort mit der Richtigstellung, dass wir nicht in Bayern, sondern in Unterfranken sind, für spontanen Applaus, begeisterte Rufe und Pfiffe.
Danach war das Eis eindeutig gebrochen und obwohl die Zuschauer wegen Corona auf ihren Plätzen sitzen bleiben mussten und auch nicht mitsingen durften, war die Stimmung ausgelassen. Dafür sorgten beliebte Klassiker aus den 1920er Jahren wie »Mein kleiner grüner Kaktus«, »Stampede« und »Schöner Gigolo, armer Gigolo«, die von wechselnden Sängern präsentiert wurden.
Das Besondere an diesem Orchester ist nämlich, dass nicht nur fast jeder mehrere Instrumente spielt, sondern auch singen kann. So gab es viele Duette mit Sonja Firker und Andreas Holzmann, aber auch Firker und Ina Brox sangen sich in die Herzen der Zuhörer. Brox, die eigentlich am Saxofon und der Klarinette brillierte, schaffte es mit einer herrlich verruchten Stimme, den Saal in ihren Bann zu ziehen, während Grot dies besser mit witzigen Sprach- und Gesangseinlagen schaffte.

Badische Zeitung - "Charmante Musikzeitreise"

(…) Frech, kess, ein bisschen frivol, ein bisschen melancholisch gibt das fünfköpfige Ensemble das ausgelassene Lebensgefühl der 20er-Jahre pfiffig wieder. Stilecht in Frack und Zylinder führt Gute-Laune-Bär und Chef der Gruppe Andreas Holzmann das Publikum durch die bunte Revue, die charmant aus der Zeit fällt, ohne angestaubt zu wirken. Auch seine Mitstreiter haben sich entsprechend in Schale geworfen, getreu dem Motto „Puttin‘ on the Ritz“.
(…)
Auch das Publikum ist gefordert, das nach einer kleinen Einführung Charleston tanzen soll – jenen Tanz, der so aussieht, als wolle man mit seinen Füßen schwungvoll einen Putzlappen auf dem Boden auswringen, und der zu seiner Blütezeit die Moralvorstellungen der braven Bürger ordentlich ins Wanken brachte.
Nur allzu gern lassen sich die Besucher auf die professionell organisierte musikalische Zeitreise mitnehmen, deren Abschluss mit viel Applaus belohnt wird.

Bilder

Herzlichen Dank an den Fotografen Stefan Heidenreich für die großartigen Live-Fotos.