Revue „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“

Die 20er Jahre Revue mit Musik von Franz Grothe

Evergreens aus 7 Jahrzehnten – der wichtigste deutsche Filmmusikkomponist

Wie viel Musik steckt eigentlich in dieser scheinbar lapidaren Feststellung? Und wer war Franz Grothe?

Vielleicht stellen Sie sich diese Fragen – doch sobald Sie seine Musik gehört haben, tun Sie es nicht mehr. Grothes Titel sind das, was man Evergreens nennt: Einmal gehört, setzen sich seine Melodien im Kopf fest, in den Beinen, auf den Lippen und überall dort, wo sie swingen können. Und ganz nebenbei nehmen sie Sie mit auf eine Zeitreise – über die 1970er- und 1950er-Jahre zurück in die goldenen Zwanziger.

So vielseitig und ein halbes Jahrhundert umspannend Grothes Musik ist, so vielseitig gehen Paul Holzmann und seine Begleitkapelle an die Sache heran. Charmant wird zum Tanz geladen, verführt, gewitzelt – und gestritten. Um den Platz am Mikrofon und um das Privileg, die erste Geige spielen zu dürfen.

Nebenbei wird gejodelt, a cappella harmonisiert und das Lebensgefühl der Zwanziger ins 21. Jahrhundert übertragen. Es fehlt eigentlich nur noch ein Ballett – doch das findet in Ihren Köpfen statt und tanzt dort noch lange weiter, wenn Sie längst zu Hause im Bett liegen. Denn:

In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine.

Die Revue wird seit vielen Jahren von der Franz-Grothe-Stiftung unterstützt.
Herzlichen Dank!

Vom Jodeln bis zum Tanz: die Vielfältigkeit der Revue

„In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ – unter diesem weitreichenden Motto macht sich der Protagonist des Abends, der charmante Bariton Paul Holzmann, wieder einmal auf, ein neues Herz zu erobern. Denn der Liedtitel von Franz Grothe aus den 1930er-Jahren ist heute so aktuell wie damals.

Für die abwechslungsreiche und pointierte Inszenierung sorgte mit seiner langjährigen Erfahrung Thomas Huder, der Regisseur der Palastrevue und Trompeter des Palastorchesters. Erleben Sie die geniale Musik von Franz Grothe, dem über fünf Jahrzehnten erfolgreichsten Komponisten im Deutschem Tonfilm. Dabei sind neben seinen großen Hits aus den 20er und 30er Jahren auch vertreten:
Das „Lied vom Wirtschaftswunder“, bekannt durch den Kabarettisten Wolfgang Neuss, „Es ist alles nur geliehen“, gesungen von Heinz Schenk in der Fernsehsendung „Zum Blauen Bock“ und der „Mitternachtsblues“, der Instrumentalwelthit aus den 50er Jahren.

Details

Musik:
Franz Grothe

Regie:
Thomas Huder

Produktion:
Andreas Holzmann

Texte:
Tom van Hasselt

Choreografie:
Dominik Büttner

Eine Produktion von Casanova Society Orchestra mit der Franz-Grothe Stiftung.

Mit:
Paul (Andreas) Holzmann – Gesang, Geige, Moderation
Sonja Firker als Lisa Hansen – Gesang, Geige
Stefan Gocht – Trompete, Posaune, Gesang
Elisabeth King – Klavier, Gesang
Ina Brox – Klarinette, Saxophon, Gesang
Andreas Hirtler – Kontrabass, Tuba, Gitarre, Gesang
Michael Rowalska – Schlagzeug, Gesang

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Pressespiegel

Nienburger Zeitung "Raffinierte Stimmen und Arrangements"

1920er-Jahre-Revue „In der Nach ist der Mensch nicht gern allein“ im Nienburger Theater

Das „Casanova Society Orchestra“ aus Berlin gastierte mit einem überaus anspruchsvollen Programm „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ im Nienburger Theater. Im Stile einer 1920er-Jahre-Revue reihten sich originelle Arrangements großartiger Kompositionen, mit stimmlicher und orchestraler Bravour und Raffinesse vorgetragen, an tiefgründige Albernheiten und heitere Überleitungen.

Der charmante Allrounder Paul Holzmann (alias Andreas Holzmann) und seine Begleitkapelle, die unwiderstehliche Lisa Hansen (alias Sonja Fir- ker) und die spektakulären Musiker Elisabeth King, Ina Brox, Stefan Gocht, Michael Rowalska und Anders Grop gaben dem Konzert Glamour und große Gefühle.“

 

Thüringer Allgemeine "Im Arnstädter Theater zurück in die goldenen 20er"

„Gute Laune und frivole Sprüche auf der Bühne

Ein sechsköpfiges Salonorchester mit Klavier, Bass, Schlagzeug, Geige, Saxofon und Trompete spielt die alten Schlager durchaus in neuer Frische. Für die sorgte vor allem Geigerin Lisa Hansen als Blickfang mit langen Beinen und frivolen Sprüchen.
Holzmann und seine Musiker agieren locker auf der Bühne, wechseln von Lied zu Lied die Instrumente, zeigen sich harmonisch vereint und auf den Punkt genau.

Beeindruckend gelingt es ihnen, die Vielfalt der deutschen Tanz- und Unterhaltungsmusik jener Zeit, die beeinflusst war von Jazz, Swing oder lateinamerikanischen Rhythmen, in die Gegenwart zu transferieren.“

Berliner Morgenpost - "Gelungene Hommage an den Schlagerkönig Franz Grothe"

„Auf den ersten Blick wirken Sonja Firker und Andreas Holzmann wie ein Bühnen-Gespann mit üblicher Rollenverteilung: Sie gibt die leicht verzickte Emanze, er den verhinderten Charmeur.
Optisch liegen die Dinge schon anders: Die bildhübsche, gertenschlanke und langbeinige Brünette spielt nicht nur instrumental die erste Geige. Er hingegen ist um eine gute Haupteslänge kürzer geraten und kompensiert durch pures Selbstbewusstsein. Das kann er sich auch leisten, denn wenn er mit schmelzendem Bariton Franz Grothes frech-frivolen Schlager intoniert, dann schwelgt das Publikum. […]
Die Franz Grothe Revue „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“ schlägt bei der Premiere im Heimathafen Neukölln rasch in ihren nostalgieseligen Bann. Die mehr als 30 Songs vor allem aus den 1920ern bis 1940ern wirken kein bisschen angestaubt durch das frische, pointierte Spiel des Casanova Society Orchestras.
Der Abend wartet noch mit mancher Überraschung auf: So verwandeln sich die Musiker flugs in eine bajuwarische Trachtengruppe, schmettern „Hoch drob’n auf dem Berg“ und jodeln gar vor lauter alpiner Verzückung. Der populäre Komponist Franz Grothe (1908 bis 1982) schrieb das Gros seiner Lieder für Filme. Daher geht es meistens um Liebe, Amouren und Verführung. Viele Steilvorlagen für gewitzte Kapriolen des Orchesters und seine famose musikalische Hommage.“

Bilder

Herzlichen Dank an die Fotografin Beate Schulz für die großartigen Live-Fotos.