Revue „Swing Glöckchen – DIE GOLDENEN 20er“

Musikalische Weihnachtsrevue aus Berlin

Süßer die Glocken nie swingen

In der festlichsten Zeit des Jahres, in der alles glitzert und glänzt holt das Casanova Society Orchestra die glitzernden, glänzenden, die goldenen Zwanziger Jahre zurück.

„Swing Glöckchen – Die goldenen 20er“ bedient sich der Stärken der erfolgreichen Revue „Die Goldenen 20er – musikalische Revue aus Berlin“ mit Titeln wie „Puttin´ on the Ritz“ oder „Benjamin, ich hab nichts anzuziehn“, um aber gerade mit dem letzten Lied festzustellen, dass es im Winter für Damen noch schwieriger ist, das Passende zu finden. Denn entweder ist es kalt oder das Kleid ist eben doch nur hässlich. Neben solchen kalten Äußerlichkeiten wird das Herz vor allem gewärmt mit weihnachtlichen Liedern, wie „Winter Wonderland“, „Santa Baby“, „White Christmas“ und klassischen Weihnachtsliedern in swingenden Arrangements vom Palastorchester.

Ein Orchester, das mehr kann als begleiten

Einfühlsam und stilsicher begeistert Das Casanova Society Orchestra mit Tango, Paso Doble, Rumba, Foxtrot und Walzer in perfekt auf die Besetzung zugeschnittenen Arrangements und spektakulären Insrumentenwechseln im Stil der Weintraub Syncopaters.

Die durchweg exzellenten Musiker können und wollen weit mehr als nur begleiten, so präsentiert das Casanova Society Orchestra mit jodelndem Gesangstrio und einer Comedian Harmonists Einlage noch viele andere geniale Überraschungen.

Details

Regie: Dominik Büttner

Produktion: Andreas Holzmann

Texte: Tom van Hasselt

Chorerografie: Dominik Büttner

my summer video

Pressespiegel

PNP - Frivol süß klingende Glöckchen

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Unter die jahreszeitlich unabhängigen Lieder mischten sie, wie glitzernde Schneeflöckchen, beliebte Weihnachtsklassiker wie „Winter, Wonderland“, „Santa Baby“ oder „Leise Riese der Schnee“ in neuer aufregender Bearbeitung. Zu viele musikalische Weihnachtsglöckchen wären wirklich zu kitschig gewesen.
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Schon im ersten Moment, beim Betreten der Bühne und dem folgenden ersten Lied „Sing mit mir, tanz mit mir, lach mit mir das Glück“, stellte das Casanova Society Orchestra klar das es selbst an seiner Show der 20er allergrößtes Vergnügen hat. So war es ein Leichtes, das Publikum im Studio in die süße Vergangenheit zu entführen. Am liebsten hätten die hingerissen Gäste der Aufforderung Folge geleistet und lauthals mitgesungen und getanzt (was zum Teil später auch geschah). Holzmann überzeugte dabei in allen Facetten musikalischen Entertainments. Er kann singen, tanzen schmachten, flirten, scherzen und den Damen im Publikum, die er zwischendrin zu „Schiebermax“ nonchalent zu einem gekonnten Tänzchen entführte, den Kopf verdrehen.

Zevener-Zeitung - Schmachten bei Schieber-Max

Ungeahnte Möglichkeiten eröffneten sich für Sonja Firker am Sonntag: Irrtümlich hatte das Theater im Fischereihafen (TiF) für sie ein Doppelzimmer im Hotel gebucht. „Da könnte ich ja die andere Betthälfte mit jemand anders belegen lassen“, sinnierte die Sängerin und Geigerin vom Casanova Society Orchestra aus Berlin.

Vielleicht mit einem ihrer Mitmusiker? Die hätten alle Eigenschaften, die eine Nacht zum besonderen Erlebnis machen würde, wie sie wohl weiß. Die Herren gaben ihr Bestes und brannten ein Feuerwerk schmachtender Schlager und swingender Evergreens aus den goldenen Zwanzigern ab, um die wählerische Diva für sich einzunehmen. Dass dies gefährlich werden könnte, unterstrich Firker sogleich mit dem ungemein lasziv dargebotenen „Frauen sind keine Engel“ von Theo Mackeben.

Als Conferencier führte Sänger Andreas Holzmann durch das Programm und gab den charmant-rustikalen Schieber-Max, mit dem auch Damen aus dem Publikum ein Tänzchen vor der Bühne wagten. Zudem hat er den richtigen Schmelz in der Stimme, der dem weiblichen Publikum hörbare Seufzer entlockte. Bei der Charleston-Tanzstunde machte dann der ganze Saal begeistert mit, wenn auch in unterschiedlicher Intensität.

Mit zwei Violinen, Trompete und Saxofon sowie Piano, Schlagzeug und einem Bassisten, der auch zur Tuba griff, kommt das Casanova Orchester dem Zwanziger-Jahre-Sound sehr nahe. Die drei Musikerinnen und vier Musiker glänzten dabei auch als Solisten. „Swing, Glöcklein, swing“: Natürlich durfte Weihnachtliches nicht fehlen. Mit „Winter Wonderland“ und „I am dreaming of a white Christmas“ zog amerikanische Weihnachtsstimmung ins TiF. Zum Schluss traten die vier Herren bei Sonja Firker zur Endausscheidung an: „Lass mich dein Bademantel schlüpfen und dein Pantoffel sein“, sangen sie voller Inbrunst a cappella.

Deister- und Weserzeitung - Kesse Salonmusik aus Berlin

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Und die sieben Akteure produzierten ein wahres Feuerwerk von Salonmusik der Goldenen 20er Jahre. Chef und Conferencier Andreas Holzmann eröffnete gleich mit „Madonna“ und stieg dann um auf das populäre „Puttin’ on the Ritz“, womit gleich die Richtung vorgegeben war. Denn Violinistin Sonja Firker, zugleich eine hervorragende Sängerin mit dem stimmlichen Timbre der damaligen Zeit, verlieh dem Abend mit ihrer Übernachtung im Glamour-Hotel „Ritz“, bei der sie eine freie Hälfte ihres Doppelbettes noch mit einer Person belegen wollte, den roten Faden. Wer es denn sein sollte, blieb bis zum Schluss offen.

Das kleine Orchester brillierte mit ausgezeichneten Musikern, die in der passenden Instrumentierung die damalige „Tanz-auf-dem-Vulkan-Stimmung“ widerspiegelten, besonders Michael Rowalska am Schlagzeug, Andreas Hirtler am Bass und an der Tuba sowie Sonja Firker und Andreas Holzmann mit Violine und Gesang prägten die Atmosphäre.

Hört man in die Songs, gesungen vom Chef selbst, hinein, kommt natürlich gleich der Vergleich zu Max Raabe und seinem Palast-Orchester hoch, doch hat das „Casanova Society Orchestra“ eine ganz eigene Note und einen unabhängigen Stil in Richtung Revue-Theater und verswingten Interpretationen. Das zeigte sich beispielsweise an den weihnachtlichen Versionen von „Leise rieselt der Schnee“, den „Happy Feet“ von Bing Crosby, „Kling, Glöckchen“ oder dem „Winter Wonderland“, die sehr harmonisch gesungen und instrumental satt untermauert daherkamen. Oliver Walter an der Trompete und Mareike Schinzel am Saxofon schufen brillant die adäquate Untermalung, wobei diese sich als perfekte Diseuse herausstellte und im Duett mit Sonja Firker den Pianisten Tom van Hasselt umgarnte.

Wesfalenpost - „Swing Glöckchen“ entführt in eine unbeschwerte Ära

„Swing Glöckchen“ war das Motto eines stimmungsvollen Weihnachtskonzertes im Kulturzentrum. Am Freitagabend ließ das Casanova Society Orchestra in einer spritzigen Revue rund um das Thema Weihnachten das Berlin der Goldenen 20er Jahre mit seinem ganz besonderen Flair wieder lebendig werden.
Es ist die Ära des Swing mit seiner unbeschwerten Leichtigkeit und seinem flippig-schnoddrigen Charme, die zum Markenzeichen dieser Zeit werden. Den neuen Stil greifen viele Tanzorchester auf, Berlin wird zu einem Zentrum der Unterhaltung, auch durch den neu aufkommenden Film.
Das Orchester verbreitet Flair der „Golden Twenties“
Diese ganz besondere Atmosphäre beschwört das Casanova Society Orchestra in seiner Revue: Sänger und Moderator Andreas Holzmann im Frack, Sängerin und Geigerin Sonja Firker in einem hautengen, hellen Abendkleid und Pianistin Elizabeth King in einem flippigen Hängekleid mit Stirnband bringen schon optisch die Golden Twenties ins Kuz. Und musikalisch gelingt ihnen dies erst recht. Zusammen mit ihren Kollegen Andreas Hirtler, Almut Lustig, Daniela Steidle und dem kurzfristig eingesprungenen Trompeter Martin Werner präsentieren sie da zum Beispiel den Weihnachtsklassiker „Leise rieselt der Schnee“ in einer zauberhaften Stimmung durch die Xylophonbesetzung.
Doch schnell ändern sich die rhythmischen Akzente, und Andreas Holzmann und sein Casanova Society Orchestra swingen in einem Stil, der an die Comedian Harmonists denken lässt. Der Titel „Winter in Berlin“, den Pianistin und Sängerin Liz alias Elizabeth King aus Florida mit klarer Stimme und klassischen Jazzrhythmen vorträgt, bringt einen internationalen Touch ins Spiel. Echt „Berliner Schnauze“ ist dagegen der Song vom Schiebermax, den Andreas Holzmann als Sänger und Tänzer so schmissig und mitreißend interpretiert, dass das Publikum spontan mitklatscht.
Beim Charleston steht sogar das Publikum auf
Für Stimmung sorgen auch „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder ein flippig-beschwingter Charleston, zu dem das Publikum aufsteht und mitswingt. Eine erotisch-laszive Nachtclubstimmung entsteht, wenn Sängerin Sonja Firker den Klassiker von Marlene Dietrich aus dem Film „Der blaue Engel“ ins Mikro haucht: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ erzählt sie da, mit dunkel-rauchiger und doch klangvoller Stimme. Zickig und kapriziös dagegen zeigt sie sich in dem flotten Song „Benjamin, ich hab’ nichts anzuzieh’n.“
Die Sängerin beherrscht auch die romantischen Töne
Die vielseitige Sängerin beherrscht aber auch die romantischen Töne: „Have yourself a Merry Little Christmas“ fordert sie ihr Publikum in einer sehr intensiven, zutiefst ausdrucksvollen und berührenden Interpretation auf. Weihnachtlich wird auch Andreas Holzmann, wenn er mit seiner geschmeidig über die Melodie gleitenden Stimme über das „Winter Wonderland“ singt und mit Bing Crosbys „White Christmas“ eine zauberhafte weihnachtliche Zeitreise in die Golden Twenties ausklingen lässt.